Kunde
Axel Springer Services & Immobilien GmbH

Aufgabe
Machbarkeitsstudie für verschiedene Coworking Konzepte an den Standorten Hamburg und Berlin

Ergebnis
Standortanalyse, Raumkonzeption, Personal und Kostenplanung, Betriebskonzept, Rentabilitätsprüfung, Grobentwurf, etc.

In Kooperation mit
Grebenstein – Mensch und Immobilie im Einklang
Schludt & Schuldt Architekten

Für die Axel Springer Services und Immobilien GmbH, Tochter und Dienstleister des gleichnamigen Konzerns, entwickleten wir für Standorte in Berlin und Hamburg verschieden Nutzungs- und Betriebskonzepte, die dem Denkansatz des “Coworking” folgen. Als Initiatoren und ehem. Betreiber von neonworx, galt es dabei unsere gesammelten Erkenntnisse zu bündeln und auf die verschiedenen Gebäude anzuwenden. Ausgangspunkt war die Idee, das sich im Wandel befindliche Medienunternehmen durch die Ermöglichung neuer Arbeits- und Kooperationsformen in seiner Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Dabei sollte sowohl den veränderten Nutzeranspüchen (Projektarbeit, flexible Arbeitsplatzwahl, Arbeitgeberattraktivität etc.) als auch Rationalisierungsbestrebungen (Flächeneffizienz, Integration bzw. Einbindung neuer, meist zugekaufter Unternehmen) berücksichtigt werden. Um der Interessenslage der zukünftigen Nutzer, der derzeitigen Vermietungssituation und der schieren Größe der Objekte Rechnung zu tragen, empfahl sich ein Konzept, welches die Zukunft der Gebäude und Flächen auf eine Vielzahl von Säulen stellt. Die Gebäude(-abschnitte) sowie sein Eigentümer verstehen sich dabei weniger als Treiber denn als Ermöglicher von außen hereinkommender Initiativen. Die konzipierten Gebäudekonzepte versuchen daher einen Brückenkopf für ein Medienunternehmen zu bauen, welches zukünftig nicht nur senden, sondern immer häuiger auch empfangen, verstehen und reagieren muss. Coworking, hier verstanden als Denkansatz und Planungsmaxime, schafft damit eine Umfeld welches mit seinen Nutzern wächst, die Innovation tragen, um vor Ort die besten Vorraussetzungen für deren Entwicklung vorzufinden. Auf diesem “Spielplatz der Ideen” werden auch Konzepte scheitern, jedoch ohne das Ganze in Frage zu stellen bzw. zu gefährden.
1Die Konzernaktivitäten spiegeln sich nicht nur in der neueren Zeit- geschichte, sondern auch in über die Jahre gewachsenen Raum- und Gebäudestrukturen wider.

2Die Neuausrichtung, Zukäufe und Beteiligungen der Axel-Springer AG erfordern neben einer anderen Außendarstellung auch zeitgemäße und flexiblere Arbeits- und Raumkonzepte um agiler auf neue Personal- und Projektstrukturen reagieren zu können.

3Dem entsprechend wurden daher von uns zunächst umfassende Standort- und Zielgruppenanalysen durchgeführt, um die daraus gewonnenen Erkenntnisse anschließend in verschiedene Gebäude- und Raumkonzepte zu überführen. Dabei spielten neben den verschiedenen Nutzergruppen auch die Frage eine Rolle, wie und mit welchem organsatorischem Konzept, die Flächen anschließend betrieben werden sollten.

4Teil des Nutzungs- und Betriebskonzeptes, welches abschließend einer Rentabilitäts- prüfung unterzogen wurde, war es, potentielle Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Räumen und Bereichen zu identifizieren und weiter zu bestärken. Dabei spielten nicht nur die Nutzer und Besucher der Gebäude eine Rolle, sondern auch die Position und Einbettung in das nachbarschaftliche Umfeld.